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Die Landschaft

Der Seewinkel gehört zur pannonischen Tiefebene. Das Gebiet liegt nur durchschnittlich 117 m über dem Meeresspiegel.

Das Land ist sehr flach und es gibt eigentlich keine Bodenerhebungen.

 

Früher zählte man zum Seewinkel nur das Gebiet mit den Lacken. Es umfasst die Gemeindegebiete von Podersdorf am See, Illmitz, Apetlon und St.Andrä (zum Teil).

Mit der Zeit zählte man dann vereinfachend den ganzen südlichen Teil des Bezirkes Neusiedl am See mit den Gebieten Wagram (Weiden am See, Gols, Mönchhof und Halbturn) Heideboden (Gemeinden Frauenkirchen, Halbturn und

St.Andrä) und Hansag (Andau, Tadten, Wallern im Burgenland und Pamhagen) zum Seewinkel. Und das, obwohl geografisch und klimatisch doch Unterschiede zwischen den Gebieten bestehen.

 

Im Lackengebiet ist die Landschaft natürlich durch die vielen Lacken geprägt. Die Lacken sind zum allergrößten Teil durch den Nationalpark erfasst (Kern- oder Bewahrungszone) und so vor willkürlichen Veränderungen geschützt. Sie sind ein Paradies für Wasservögel aller Art.

 

Der Heideboden ist eine Kulturlandschaft, wo Ackerbau und Weinwirtschaft betrieben wird. Dadurch wird auch die Landschaft geprägt.

Wagram nennt man den Steilabfall der Parndorfer Platte Richtung Süden. Das Gebiet etwa auf der Linie Weiden am See - Gols - Mönchhof - Halbturn zeichnte sich durch ausgezeichnete Weinlagen aus.

Der Hansag (auch Waasen genannt) war früher eine Sumpflandschaft mit großteils sauren Wiesen. Es wurde auch Torfwirtschaft betrieben. In neuerer Zeit wurde das Gebiet Zug um Zug trocken gelegt und nun wird im Hansag großteils Ackerbau betrieben. Nach feuchten Wintern stehen jedoch nach wie vor große Teile des Hansaggebietes unter Wasser und es gibt keine Ernte.

>> Fotos - Neudeck/Sandeck

 

 

 

 

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